Katherine Hubbard
12.6. – 30.8.2026
Katherine Hubbard ist Künstlerin.
Sie arbeitet in mehreren Bereichen:
Fotografie,
Performance
und Text.
Performance ist eine Kunst-Aktion mit Menschen.
Ihre Kunst verbindet Körper, Wahrnehmung und Geschichte.
Wahrnehmung bedeutet: etwas mit den Sinnen erleben.
Zum Beispiel sehen oder hören.
Für Hubbard ist Fotografie kein technisches Gerät.
Fotografie ist für sie ein Ort der Begegnung.
Ihre Kunst zeigt: Sehen ist nie neutral.
Neutral bedeutet: wertfrei.
Sie fragt: Wer schaut?
Unter welchen Bedingungen passiert das?
Sie behandelt Fotografie nicht als fertiges Bild.
Wichtiger sind die Prozesse: Bewegung, Licht, Position.
Diese Prozesse zeigt sie in Echtzeit.
Echtzeit bedeutet: gleichzeitig mit dem Erleben.
Sie setzt ihren Körper ein, oft den eigenen.
So verbindet sie Körper, Fotoapparat und Raum.
Raum meint hier: den Ort oder das Gebäude.
So entsteht nicht nur ein Bild.
Es entsteht ein Zusammenspiel zwischen Betrachter*in, Motiv und Umgebung.
Motiv bedeutet: das, was fotografiert wird.
Ihre Kunst betont Langsamkeit.
Sie widerspricht der schnellen Logik des Fotografierens.
Sie zeigt Zeit, Nähe und gemeinsame Verantwortung.
Ihre Performances erklären nicht Fotografie.
Sie zeigen, dass Fotografie mit Wissen, Macht und Ethik verbunden ist.
Ethik bedeutet: Fragen nach richtig und falsch.
Ihre Kunst fragt nicht nur: Was sehen wir?
Sondern auch: Wie stehen wir zum Gesehenen?
wurde 1981 in Philadelphia, USA, geboren und lebt in New York, USA.
