Katherine Hubbard im Gespräch mit Ulrike Müller
Katherine Hubbard im Gespräch mit Ulrike Müller
In englischer Sprache
Eine Veranstaltung der Secession Friends
Das Platzangebot ist begrenzt.
Foto: Katherine Hubbard, one fifty one, 2021. Courtesy der Künstlerin und Company Gallery, New York
Katherine Hubbard (geb. 1981, Philadelphia, PA) nimmt Analogfotografie als Mimesis an den Körper wahr und untersucht, wie ihre Verfahren eingesetzt werden können, um Gesellschaftspolitik, Geschichte und Narrative zu hinterfragen. In ihren Fotografien steht die Positionierung des Körpers in entscheidender Beziehung zur Verarbeitung von Bildern, eine Begegnung, die hier als zeitbasierte Erfahrung erkundet wird. Hubbards Schreibpraxis bildet den Kern ihrer Performances, die die Formbarkeit des Sehens fruchtbar machen, um eine Politik des Blicks zu entwerfen. Hubbard war 2024 Guggenheim-Stipendiatin für Fotografie und schloss ihr Studium an der Milton Avery Graduate School of the Arts am Bard College 2010 mit einem MFA ab. Sie ist Professorin und Leiterin des MFA-Programms in Fotografie am Pratt Institute, School of Art in Brooklyn, NY.
Zu den Einzelausstellungen von Katherine Hubbard zählen The great room, Company Gallery, New York (2023); Avoid glancing blows, Company Gallery, New York (2020); Katherine Hubbard, Higher Pictures, New York (2018); stages, Baxter St. Camera Club of New York, New York (2017); sowie Bring your own lights, The Kitchen, New York (2016). Ihre Arbeiten wurden außerdem in Gruppenausstellungen gezeigt, darunter Time Management Techniques im Whitney Museum of American Art, New York; Ecstatic Land im Marfa Ballroom, Texas; A Collection of Slow Events bei The Luminary; The Artist’s Museum am Institute of Contemporary Art; sowie Greater New York im MoMA PS1. Hubbards Performances wurden unter anderem in der Chinati Foundation, bei Konstfack, im Metropolitan Museum of Art sowie im Whitney Museum of American Art, New York, präsentiert. Ihre Arbeiten befinden sich zudem in der permanenten Sammlung des Whitney Museum of American Art.
Ulrike Müller ist Künstlerin und lebt in Niederösterreich. Ihr erweiterter Begriff von Malerei bedient sich einer Farb- und Formensprache, die politisch und emotional aufgeladen ist und zu figurativen Lesarten anregt. Ihre Arbeit erweitert sich in den soziale und architektonische Räume und bewegt sich zwischen verschiedenen Kontexten und Publikumsgruppen. Neben kleinformatigen Bildern aus gebranntem Email schafft Müller auch großformatige Wandmalereien, Textilien und Drucke.
Ulrike Müller war Mitherausgeberin der queer-feministischen Zeitschrift LTTR und organisierte von 2009 bis 2012 das Gemeinschaftsprojekt Herstory Inventory. 100 Feminist Drawings by 100 Artists. Ihr Interesse an Archiven und Sammlungen führte zu kuratorischen Projekten wie Das Tier in Dir. Kreaturen in (und außerhalb) der mumok Sammlung (gemeinsam mit Manuela Ammer, mumok, Wien, 2021–22).
Müllers Arbeiten wurden im Museum für moderne Kunst der Ludwig-Stiftung (mumok, Wien, 2015), auf der Whitney Biennale (New York, 2017), der 57. Carnegie International (Pittsburgh, 2018), in der internationalen Ausstellung der 58. Biennale von Venedig (2019), im Los Angeles County Museum (2023) und im Ludwigforum in Aachen (2023–24) gezeigt. Sie ist in zahlreichen Sammlungen vertreten, darunter im Museum of Modern Art in New York.