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Tuesday@Secession: Ryts Monet, Lazar Lyutakov

Tuesday 30.08.2022, 8:00 pm

Zur neunten Veranstaltung der Reihe Tuesday@Secession laden wir herzlich zu einem gemeinsamen Abend in den Garten der Secession ein. Es werden Beiträge von Ryts Monet und Lazar Lyutakov zu sehen sein.

 

19 Uhr – Ryts Monet

 

Im Vorfeld der Veranstaltung lädt Ryts Monet zu einem Workshop über Corporate Identity ein.

 

If Jesus wasn’t white ist ein Workshop, der unabhängig von Alter oder Glaubensrichtung stattfindet und sich an Personen wendet, die an einer Einführung zum Design einer Marke interessiert sind. Er besteht aus einem ersten theoretischen und einem anschließenden praktischen Teil. Dabei beschäftigt er sich speziell mit Logos von Unternehmen, die im Hinblick auf ihren globalen und nationalen Kontext analysiert werden sollen.

 

Im praktischen Teil werden die Teilnehmer*innen aufgefordert, Logos auf Papier zu reproduzieren und sie nach bestimmten Richtlinien zu interpretieren. Die Ergebnisse des Workshops werden danach vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Teilnehmer müssen keinen Computer und irgendeine Software benutzen, sondern bekommen Millimeterpapier, Bleistifte, Stifte und Farben zur Verfügung gestellt.

 

Der Workshop findet von 19 bis 20 Uhr statt und ist auf 20 Teilnehmer begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 30. August um 12 Uhr unter folgender E-Mail an: rytsmonet@gmail.com

 

20 bis 24 Uhr – Ryts Monet

 

Im Rahmen des finalen Abends wird Ryts Monet die Ergebnisse seines zuvor geleiteten Workshops vorstellen. If Jesus wasn’t whitez ielt darauf ab, zu hinterfragen, wie Unternehmen ihre Markenzeichen nutzen, um sich selbst zu repräsentieren, und was es bedeutet, wenn Corporate Identities eine Relevanz ähnlich zu gesellschaftlichen, nationalen oder religiösen Formen der visuellen Repräsentation so wie Flaggen oder Symbole erreichen.

 

Ryts Monet, If Jesus Wasn’t White (Fotodokumentation), Foto: Gianmaria Gava und BUUUUUUUUU collective, Courtesy der Künstler

Ryts Monet, If Jesus Wasn’t White (Fotodokumentation), Foto: Gianmaria Gava und BUUUUUUUUU collective, Courtesy der Künstler

Ryts Monet, adequate colors for an Ikea sign based in Addis Ababa, Courtesy der Künstler

20 bis 24 Uhr – Lazar Lyutakov

 

Lazar Lyutakov lädt zu einem gemeinsamen Abend und einer Paprika-Verkostung mittels Tschuschkopek (Чушкопек) ein. Das mit 1500 Watt betriebene und speziell zum Rösten von Paprika entwickelte bulgarische Haushaltsgerät kann immer nur ein Stück zurzeit zubereiten. Begleitet wird der Abend von Aleksandar Gabrovski als Caterer und einer Zeichnung von Karine Fauchard.

 

Lazar Lyutakov, Zeichnung: Karine Fauchard

Biografien

 

Enricomaria De Napoli (Ryts Monet), geboren 1982 in Bari (Italien), lebt und arbeitet in Wien. Er studierte an der Universität IUAV in Venedig, wo er 2007 seinen Bachelor-Abschluss in Visueller Kunst machte und sich 2011 im Master-Programm auf Visuelle Kommunikation spezialisierte.

 

Seine Arbeiten wurden ausgestellt in Institutionen wie: Bukarest Biennale (2022), Fondazione Pistoletto Cittadellarte, Biella (2021), Steirischer Herbst, Graz (2020), Kunsthaus Dresden, Dresden (2019); Q21 – Museumsquartier Wien, Wien (2019); 6. Moscow International Biennale for Young Art, Main Project, Moskau (2018); Off Biennale Cairo, Kairo (2018); Mediterranea 18, Young Artist Biennale, Tirana (2017); Kunsthaus Graz (2016); Fondazione Antonio Ratti, Como (2016); Stedelijk Museum Bureau Amsterdam, Amsterdam (2015); Tokyo Art and Space, Tokyo (2013), Pan, Napoli, (2013); Kumu Art Museum, Tallinn (2011).

 

Lazar Lyutakov, 1977 in Shabla, Bulgarien geboren, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte an der Nationalen Kunstakademie in Sofia (1998-2000) und schloss 2005 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab.

 

Lyutakov nahm an zahlreichen Ausstellungen weltweit teil, unter anderem an der 58. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia, wo er zusammen mit Rada Boukova Bulgarien vertrat (2019), der 6. Moskauer Biennale (Special Project, 2015); Take – Festival for Independent Fashion and Arts, Wien (2016); 1. Vienna Biennale im MAK, Wien (2015); Triennale Linz 1.0 (2010) und dem Sofia Underground Festival (2007).

 

 



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