Pressemappe Lap-See Lam
Lap-See Lam
192 Wing Lok Street
11.9. – 22.11.2026
Foyer, Galerie
Pressekonferenz: Donnerstag, 10. September 2026, 10 Uhr. Bitte um Anmeldung an presse@secession.at.
Eröffnung: Donnerstag, 10. September 2026, 19 Uhr
192 Wing Lok Street präsentiert eine neue Werkgruppe von Lap-See Lam, die mundgeblasene Glasarbeiten sowie Installation und Ton umfasst. Ausgehend von kollektiven und persönlichen Geschichten entfaltet sich die Ausstellung als eine Reihe materieller und narrativer Übersetzungen über Generationen und Orte hinweg.
Die Ausstellung beginnt im Foyer der Secession, wo eine großformatige Bambusskulptur die Mitte des Raums einnimmt und das Gebäude zu durchbohren scheint. Die Galerie im Untergeschoss, direkt unter dem Haupteingangsbereich, wird von einem Kronleuchter beleuchtet, der an Wurzelwerk erinnert, während Mandarinen in den Ecken des Raums verstreut liegen. Der Ausstellungstitel verweist auf eine Straße in Hongkong, in der die Künstlerin Bambusgerüste dokumentierte, wie sie üblicherweise im Bau verwendet werden. Dieselbe Straße spielt auch eine Rolle in ihrer Familiengeschichte: Ihre Großmutter arbeitete dort einst als Obstverkäuferin.
Die ausgestellten Werke spielen auf diese Gerüstkonstruktionen an: Nun sind sie isoliert, umgestaltet, überarbeitet und auf polierten verspiegelten Flächen platziert, die ihre Umgebung zurückwerfen. Ein Werk, das echten Bambus und Glas kombiniert, hängt direkt an der Wand und verweist deutlich auf die materielle Grundlage und den symbolischen Wert dieser beiden Elemente. Ein kontinuierliches Summen zieht sich durch die Ausstellung. Komponiert von Marlena Salonen und Linus Hillborg, ertönt es aus einer umfunktionierten Klimaanlage, wie sie weltweit häufig an den Fassaden von Gebäuden zu finden ist.
Die Ausstellung wird von einem an die Künstlerin gerichteten Brief begleitet.
Lap-See wurde 1990 in Stockholm, Schweden, geboren und lebt in Stockholm.
Kuratiert von Haris Giannouras
Programmiert vom Vorstand der Secession
Gefördert durch die Pentagram Stiftung und die Octone Foundation.
Die Ausstellung wird durch Konstnärsnämnden unterstützt und zeigt Glasarbeiten, die im Rahmen eines Forschungsaufenthalts von Lap-See Lam am Centre international de recherche sur le verre et les arts plastiques (Cirva) in Marseille produziert wurden.




Courtesy der Künstlerin und Galerie Nordenhake Stockholm/Berlin/Mexico City, © Cirva / Bérangère Huguet