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Ali Cherri im Gespräch mit Jeanette Pacher

 

Die Vorstellung, dass Naturelemente als Zeugen der Geschichte dienen können, steht im Zentrum meiner Arbeit. Wenn man in meinen Projekten die Landschaften betrachtet – das, was ich als „Landschaften“ oder „Geografien der Gewalt“ bezeichne –, erkennt man, wie diese Umgebungen Zeugnis von historischem Trauma und Konflikt ablegen. (Ali Cherri)

 

Diese Folge wurde am 19. Februar 2025 begleitend zur Ausstellung aufgenommen:

 

Ali Cherri

How I Am Monument

6.12.2024 – 23.2.2025

 

Ali Cherri wurde in Beirut geboren und lebt und arbeitet in Paris. Sein Werk umfasst Film, Performance, Skulptur, Zeichnung und Installation und ist sowohl von archäologischen Artefakten als auch von der natürlichen Umwelt inspiriert. Er erforscht die zeitlichen Verschiebungen zwischen antiken Zivilisationen und zeitgenössischen Gesellschaften. Ausgehend von Artefakten untersucht er die ideologischen Grundlagen, auf denen Nationen basieren, sowie den Mythos des nationalen Fortschritts. Seine Arbeit setzt sich mit den Beziehungen zwischen Archäologie, Geschichtsschreibung und kulturellem Erbe auseinander und reflektiert die Vorgänge um die Ausgrabung von kulturellen Objekten und ihre Übersiedlung in Museen. Indem er verschiedene Geografien der Gewalt in seinem Heimatland Libanon sowie in der weiteren Region betrachtet, hinterfragt er, wie sich politische Gewalt in den Körpern der Menschen sowie in der physischen und kulturellen Landschaft niederschlägt. Mehr erfahren

 

Jeanette Pacher ist Kuratorin für zeitgenössische Kunst und arbeitet seit 2007 an der Secession, wo sie in engem Austausch mit Künstler*innen zahlreiche Ausstellungen entwickelt hat. Dabei begleitet sie häufig die Produktion neuer Werke und wirkt an den dazugehörigen Publikationen mit. Sie ist Lehrbeauftragte an der Abteilung für Ortsbezogene Kunst der Universität für angewandte Kunst Wien und ist seit 2023 Jurymitglied bei KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien. Zuvor war sie Teil des Redaktionsteams der Ö1-Sendung Kunstradio – Radiokunst und begann ihre kuratorische Laufbahn Mitte der 1990er-Jahre an der Kunsthalle Wien.

 

Zur Ausstellung erschien eine Publikation mit einem Essay von Tom Houlton und einem Gespräch mit Ali Cherri, Emma Dean und Jeanette Pacher. https://secession.at/publikation_ali_cherri

 

Secession Podcast: Artists ist eine Gesprächsreihe mit ausstellenden Künstler*innen der Secession. 

 

Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts.

Programmiert vom Vorstand der Secession.

 

Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard

Schnitt: Paul Macheck

Produktion: Jeanette Pacher

 

 

Podcast Tip: Ali Cherri sprach auch mit Heimo Scheuch, CEO von Wienerberger, unserem Ausstellungspartner für „How I Am Monument“. Hören Sie sich den Podcast hier an.

 

 

 

 

Portrait: © Elise Toide



Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
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