/Helmut D. Zobl


Biografie:
  • geboren 1941 in Schwarzach St. Veit, aufgewachsen in Krimml
  • Kunstgewerbeschule in Steyr 
  • Akademie der Bildenden Künste In Wien (Welz, Boeckl)
  • Freischaffender Künstler in Wien
  • ab 1972 Mitglied der Wiener Secession
  • 1999 Verleihung des Professortitels
Externe Ausstellungen:

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Seit 1969 wurden Werke von Zobl im In- und Ausland ausgestellt, darunter in der Wiener Secession, im Numismatischen Institut Wien, auf Kunstmessen in Basel, Wien und Düsseldorf, im Salzburger Museum Carolino Augusteum, im Nationalmuseum Budapest, im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, im Museum Kremniza und vielen weiteren Institutionen. Bedeutende Einzelausstellungen fanden 2001 in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Albertinum), 2003 im Kunsthistorischen Museum Wien sowie 2004 bei der Internationalen Medaillenausstellung in Seixal, Portugal statt.

 

Ausgewählte öffentliche und private Auftragsarbeiten

Zobl gestaltete unter anderem die 20-Schilling-Münze (1980) und die 50-Schilling-Münze sowie zahlreiche Ehrenmedaillen, darunter für die Stadt Linz, das Jüdische Museum Wien, die Wiener Holding, Illwerke, die FIFA und den ÖFB (90-Jahre-Jubiläum), für 150 Jahre Gendarmerie Österreich, die Gustav-Mahler-Medaille, KAPSCH, Hans-Peter Haselsteiners 60. Geburtstag, Beppo Mauharts 75. Geburtstag sowie die Schumpeter-Preise des Helmut-Zilk-Fonds, die Gustav-Mahler-Medaille (AKM) und Alpine Peace Crossing – um nur einige zu nennen.

 

Ankäufe bedeutender Sammlungen

Viele der von Zobl geschaffenen Medaillen wurden als Auftragsarbeiten gefertigt und in die bedeutendsten deutschsprachigen Sammlungen aufgenommen, darunter das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, das Salzburger Landesmuseum Carolino Augusteum, das Niederösterreichische Landesmuseum, das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, das Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg, die Münzkabinette in Halle an der Saale, Berlin und Dresden sowie das Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank. Internationale Museen wie das Nationalmuseum Helsinki, das Nationalmuseum Kopenhagen und das Statens Historiska Museum Stockholm zählen ebenfalls zu den Besitzern. Auch das österreichische Unterrichtsministerium und das Kulturamt der Stadt Wien besitzen Werke Zobls.

 

Weitere künstlerische Tätigkeiten

Zobl beschäftigt sich überdies mit der Gestaltung von Glastüren, Reliefs, Skulpturen, Aquarellen, Papierdrucken, Holzschnitten, Grafiken und Druckwerken sowie mit der Anfertigung von Grab- und Gipfelkreuzen, Eheringen, Armreifen und ist Verfasser eines Gedichtbandes.

 

“Ich erkläre und beschreibe meine Arbeiten. Es sind Brücken, damit meine Phantasie und Kopfwelt die Kopfwelt des anderen erreicht und findet. Ich stelle Fragen zur Existenz, mein Thema ist der Mensch. Wie er ist, sich in dieser Welt befindet, wie er über diese Welt hinaus agieren kann und Antwort sucht auf letzte und endgültige Fragen. Ich biete keine Lösungen an, vielleicht aber Anhaltspunkte, mögliche Wegweiser. 
Ich arbeite nicht ausschließlich mit Hammer und Meißel, ich schreibe meine bildhaften Vorstellungswelten auch auf Papier und Leinwand nieder, mit Bleistift, Pinsel und Farbe. 
Ich nenne meine Arbeiten Prägungen. Ich verstehe die Prägung als einen erweiterten Begriff. Der Mensch als Produkt der Prägungen seiner Umwelt, seiner Erziehung, seiner Innenwelt. Ich suche nach den seelischen und geistigen Prägungen, die das Leben und das Verhalten der Menschen in der Gemeinschaft bestimmen und bestimmen können. Hier sehe ich eine Aufgabe der Kunst und ihrer Mittel. Kunst nicht nur als Selbstzweck, sondern als Vermittler von Erkenntnis, die heilen kann und helfen. Die Kunst, die einen Kreis beschreibt um das Woher und Wohin des Menschen und des Lebens.”

“Das Befreien der weißen Fläche von ihrer weißen Fläche ist immer wieder größtes Abenteuer und Erlebnis. Es sind Reisen in das Bilder-Depot der Kunst und der Entdeckungen. Auch mit Experiment und neuen Materialien. Die Bilder sind es, die die Sichtbarmachung fordern.”

Helmut Zobl

 





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