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Brief von Arno Holz an die Redaktion Ver Sacrum
Honorarabrechnung, 1898
Honorarabrechnung, 1898
Transkription
[Seite 1]
Wilmersd[o]rf, Pariserstr[aße]: 52.
18.VI.98.
Sehr geehrter Herr!
Ich hatte dieselbe Honorarforderung
gestellt, die mir für gleiche Publikationen
vom „PAN“ und der „Jugend“ bewilligt
worden waren, für 10 Gedichte 200 Mark.
S[ie] würden mir, ich wiederhole, eine große
Liebenswürdigkeit erweisen, falls Sie freund-
lichst veranlassen wollten, daß diese Sum̅e
mir möglichst noch diesen Monat zuginge.
Ich vergaß in meinem letzten Briefe
die Bitte um Correctur. Da die letzte Zeile,
unterstützt durch das graphische Bild, oft
erst während des Druckes gelingt, sehe ich
hierdurch diese Bitte nach.
Holz [in Blei]
Ihren Herrn Collegen überlasse ich den
„[Fliedulieso, Fliedelieso]“ selbstverständlich gern. Giebt
es ein Aequivalent am Platze und setzt
ihn seine Arbeit in die Lage, ein solches
[Seite 2: Leerseite]
[Seite 3]
zu leisten, so [unleserlich] es dieses am Besten
wohl selbst ab. Eine „Forderung“ würde
ich, selbst bei bestem Willen, in solchem Falle
nicht recht stellen können. Zwei Exemplare
der kleinen Dichtung habe ich mir er-
laubt per [unleserlich][band?] folgen zu lassen.
Hochachtungsvollst, ergebenst
Arno Holz.
P.S. [Post Scriptum]
Das beiliegende Gedicht habe ich seit seiner Absen-
dung bereits geändert. Vielleicht sind Sie so freundlich und
veranlassen, daß gleich diese zweite Fassung ab-
gesetzt wird. D.O. [Der Obige]
[Seite 4]
Holz [in Bleistift]
18/VI 98
Wilmersd[o]rf, Pariserstr[aße]: 52.
18.VI.98.
Sehr geehrter Herr!
Ich hatte dieselbe Honorarforderung
gestellt, die mir für gleiche Publikationen
vom „PAN“ und der „Jugend“ bewilligt
worden waren, für 10 Gedichte 200 Mark.
S[ie] würden mir, ich wiederhole, eine große
Liebenswürdigkeit erweisen, falls Sie freund-
lichst veranlassen wollten, daß diese Sum̅e
mir möglichst noch diesen Monat zuginge.
Ich vergaß in meinem letzten Briefe
die Bitte um Correctur. Da die letzte Zeile,
unterstützt durch das graphische Bild, oft
erst während des Druckes gelingt, sehe ich
hierdurch diese Bitte nach.
Holz [in Blei]
Ihren Herrn Collegen überlasse ich den
„[Fliedulieso, Fliedelieso]“ selbstverständlich gern. Giebt
es ein Aequivalent am Platze und setzt
ihn seine Arbeit in die Lage, ein solches
[Seite 2: Leerseite]
[Seite 3]
zu leisten, so [unleserlich] es dieses am Besten
wohl selbst ab. Eine „Forderung“ würde
ich, selbst bei bestem Willen, in solchem Falle
nicht recht stellen können. Zwei Exemplare
der kleinen Dichtung habe ich mir er-
laubt per [unleserlich][band?] folgen zu lassen.
Hochachtungsvollst, ergebenst
Arno Holz.
P.S. [Post Scriptum]
Das beiliegende Gedicht habe ich seit seiner Absen-
dung bereits geändert. Vielleicht sind Sie so freundlich und
veranlassen, daß gleich diese zweite Fassung ab-
gesetzt wird. D.O. [Der Obige]
[Seite 4]
Holz [in Bleistift]
18/VI 98
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Verfasser*in
Arno Holz
Ort (Verfasser*in)
Wilmersdorf
Land (Verfasser*in)
Deutsches Kaiserreich
Empfänger
Vereinigung bildender Künstler Österreichs Secession / Redaktion Ver Sacrum
Ort (Adressat*in)
Wien
Land (Adressat*in)
Österreich-Ungarn
Datierung
18.06.1898
Institutionen (erwähnt)
Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben „Jugend"
Pan
Korrespondenztypus
Brief
Maße (in cm)
34,3 x 30,3 (offen); 5,8 x 15,1 (geschlossen)
Original / Kopie
Original
Print
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