menü
/ /
Close
Previous Next
Zoom in Zoom out

Ndidi Dike
Rare Earth Rare Justice
6.3. – 24.5.2026

Ndidi Dike, Blackhood A Living Archive, 2024, Ausstellungsansicht, Nigeria Imaginary, Nigerian Pavillion, La Biennale di Venezia. Foto: Marco Cappelleti Studio

Ndidi Dike, Blackhood A Living Archive, 2024, Ausstellungsansicht, Nigeria Imaginary, Nigerian Pavillion, La Biennale di Venezia. Foto: Marco Cappelleti Studio

Ndidi Dike gehört zu den wichtigsten Künstlerinnen aus Nigeria. 

Nigeria ist ein Land in Afrika.
Die Künstlerin macht viele verschiedene Arten von Kunst:
Zum Beispiel Malerei,

Skulpturen,

Fotos, 

Videos 

und Installationen.
Eine Installation ist ein Kunstwerk, das einen ganzen Raum verändert.
Man kann darin herumlaufen.


Sie arbeitet zu Themen aus der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft.

Gesellschaft bedeutet: 

Viele Menschen leben zusammen an einem Ort oder in einem Land.
Sie haben Regeln, nach denen sie zusammenleben.


Wichtig für Dike sind die Erfahrungen von Kolonialismus und Postkolonialismus.
Kolonialismus bedeutet: 

Menschen aus Europa haben früher andere Länder erobert und ausgebeutet.
Postkolonialismus bedeutet: 

Diese Geschichte wirkt bis heute weiter.
Auch der globale Kapitalismus ist ein Thema.

Kapitalismus ist ein Wirtschafts-System.

In diesem System wollen Firmen und Menschen möglichst viel Geld verdienen.

Global heißt: auf der ganzen Welt.

 

In ihren Arbeiten untersucht die Künstlerin persönliche Archive.
Ein Archiv ist ein Ort, an dem man Dinge sammelt und aufbewahrt.
Zum Beispiel alte Briefe, Fotos oder Dokumente.
Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von versklavten Menschen.
Sklaverei bedeutet: 

Menschen werden gezwungen, für andere zu arbeiten.
Sie werden wie Eigentum behandelt.


Andere Themen sind:

Erinnerung, 

Vertreibung,

Migration.
Migration bedeutet: Menschen ziehen in ein anderes Land.
Vertreibung bedeutet: Menschen müssen ihr Zuhause verlassen.


Materialien sind sehr wichtig für Dikes Kunst.
Sie verbindet Fundstücke, Fotos und Skulpturen.

Fundstücke sind Dinge, die sie findet und in Kunst verwandelt.
Die Gegenstände, die sie benutzt, zeigen Spuren ihrer früheren Geschichte.

Sie mischt Wirklichkeit und Fantasie.

Jedes ihrer Werke entsteht nach langer Erforschung.

Die Materialien passen immer zu den Themen des Projekts.
 

In ihrer Ausstellung in der Secession zeigt sie neue Werke.
Darin geht es um die Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen in Afrika.
Ausbeutung bedeutet: Menschen oder Natur werden unfair benutzt.

Rohstoffe sind Dinge aus der Natur.
Man braucht sie, um daraus andere Produkte herzustellen.
Ein Beispiel ist der Abbau von Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo.

Die Demokratische Republik Kongo ist in Afrika.
Kobalt ist ein Metall.
Es wird zum Beispiel für Batterien gebraucht.

 

Der Abbau von Kobalt erzeugt viele Konflikte:

Konflikt bedeutet: Streit oder Krieg.
Diese Konflikte entstehen durch den Kampf um Rohstoffe.
Sie führen oft dazu, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
Das nennt man humanitär Katastrophe.
Das heißt: Viele Menschen leiden.

Zum Beispiel: im Krieg oder durch Umweltkatastrophen

 

Ndidi Dike zeigt Verbindung zwischen:

Industrie

Umweltzerstörung

Klimawandel und

Konflikten.




Künstler*innen
Ndidi Dike

 wurde in London, UK, geboren und lebt in Lagos, Nigeria.

Programmiert vom Vorstand der Secession

Kuratiert von
Jeanette Pacher

Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Tel. +43-1-587 53 07