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Mai Ling
15.9. – 12.11.2023

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Video still von Mai Ling Kocht 2: Eating as pleasure and protest, 2021 © MAI LING

Mai Ling ist ein 2019 in Wien gegründetes Künstler*innenkollektiv und ein Verein, der sich dem Austausch über Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus, Homophobie und jeder Art von Vorurteilen insbesondere gegenüber asiatischen FLINT* (Frauen*, Lesben, inter*, nicht-binäre und trans*-Personen) widmet. Entstanden aus Solidarität gegen patriarchale und rassistische Diskriminierung, bietet die Gruppe einen geschützten Raum und ein wachsendes Netzwerk, um den vielen Betroffenen eine Stimme zu verleihen und neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Mai Ling fördert und kontextualisiert zeitgenössische asiatische Kunst und Kultur und nutzt verschiedene künstlerische und diskursive Formate wie Performances, Texte, Videos, Sound, Installationen, Vortragsreihen, Interventionen und Proteste.

 

Der Name Mai Ling bezieht sich auf den gleichnamigen Fernsehsketch des deutschen Kabarettisten Gerhard Polt aus dem Jahr 1979, der sexistische und rassistische Stereotype und Vorurteile gegenüber asiatischen Frauen* in der deutschsprachigen Gesellschaft darstellt. Ausgehend von diesem Werk, bezogen jedoch auf aktuelle Themen, fordert Mai Ling den westlichen patriarchalen Blick heraus und thematisiert rassistische Fantasien, die diese Stereotype über „Asien“ hervorbringen und immer noch tief in der Gesellschaft verankert sind.




Künstler*innen
Mai Ling
Programmiert vom Vorstand der Secession

Kuratiert von
Christian Lübbert

Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Tel. +43-1-587 53 07