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Lap-See Lam

192 Wing Lok Street
11.9. – 22.11.2026
Lap-See Lam, 192 Wing Lok Street, Ausstellungsansicht, Secession 2026. Foto: Oliver Ottenschläger. Courtesy der Künstler und Galerie Nordenhake Stockholm/Berlin/Mexico City

Lap-See Lam, 192 Wing Lok Street, Ausstellungsansicht, Secession 2026. Foto: Oliver Ottenschläger. Courtesy der Künstler und Galerie Nordenhake Stockholm/Berlin/Mexico City

Die Aus-stellung

Die Aus-stellung zeigt neue Arbeiten der Künstlerin Lap-See Lam.

Die Künstlerin arbeitet mit Glas, Klang und großen Objekten im Raum.

Lap-See Lam ist in Stockholm geboren.
Ihre Familie kommt aus Hongkong.

Das Leben in der Diaspora ist wichtig für Lap-See Lams Arbeit. 
Diaspora bedeutet:
Viele Menschen verlassen ihre Heimat.
Sie leben später in anderen Ländern.
Trotzdem bleiben sie mit ihrer Sprache, ihrer Kultur oder ihrer Familie verbunden.

Lap-See Lam erzählt Geschichten.
Es sind Geschichten aus ihrer Familie.
Und kollektive Geschichten.
Kollektiv bedeutet:
Viele Menschen erleben etwas gemeinsam.
Diese Erfahrungen und Erinnerungen teilen sie miteinander.

Die Geschichten verbinden verschiedene Orte und verschiedene Generationen.
Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen in einem ähnlichen Alter.
Zum Beispiel: Großeltern, Eltern oder Kinder.

Die Skulpturen

Die Aus-stellung beginnt im Eingangs-bereich der Secession.
Dort steht eine große Skulptur aus Glas.

Ihre Form sieht aus wie eine Bambus-Pflanze.

Es wirkt so, als würde sie durch das ganze Gebäude wachsen.

Im Aus-stellungs-raum darunter hängt ein großes Glas-objekt von der Decke.
Es ist ein Kron-leuchter.
Ein Kron-leuchter ist eine große Lampe.
Oft hat sie viele Arme oder viele Lichter.
Der Kron-leuchter sieht aus wie die Wurzeln des Bambus.
In den Ecken des Raumes liegen Mandarinen.

Der Titel der Aus-stellung

Der Titel der Aus-stellung ist „192 Wing Lok Street“.
Das ist der Name einer Straße in Hongkong.

Dort hat Lap-See Lam Bambus-Gerüste gescannt.
Ein Gerüst hilft beim Bauen von Häusern.
In Hongkong werden dafür oft Bambus-Stangen verwendet.
Scannen bedeutet:
Ein Gerät erfasst einen Gegen-stand ganz genau.
So entsteht ein digitales Bild oder ein digitales Modell.

Die Straße ist auch für die Familie der Künstlerin wichtig.
Ihre Großmutter verkaufte dort früher Obst auf der Straße.

Bambus und Glas

Viele Arbeiten in der Aus-stellung erinnern an diese Bambus-Gerüste.
Die Künstlerin baut sie neu.
Sie verändert ihre Form.
Die Arbeiten stehen auf glänzenden Spiegeln.
Die Spiegel zeigen den Raum und die Kunst-werke.

Eine Arbeit besteht aus Bambus und Glas.
Sie hängt an der Wand.
Sie zeigt, dass beide Materialien wichtig sind.
Sie haben für die Künstlerin eine besondere Bedeutung.

Der Klang

Während des Rund-gangs ist ein leises Summen zu hören.
Die Künstler*innen Marlena Salonen und Linus Hillborg haben diesen Klang selbst gemacht.
Der Klang kommt aus einem alten Klima-gerät.
Solche Klima-geräte hängen an vielen Häusern auf der ganzen Welt.

Dieser Text wurde geprüft von der Gruppe ExAkt, Lebenshilfe Wien.

neben der ausstellung

Es gibt auch ein Buch zur Ausstellung. 

Man kann es hier herunterladen.

Man kann es hier kaufen.

Unterstützung

Die Aus-stellung wird von der Pentagram Stiftung unterstützt.

Die Pentagram Stiftung ist eine Organisation aus der Schweiz.

Die Aus-stellung wird auch vom Schwedischen Kunst-rat unterstützt.

Die Glas-arbeiten für die Aus-stellung sind bei Cirva in Marseille entstanden.
Dort hat die Künstlerin zu Glas geforscht und neue Arbeiten entwickelt.




Künstler*innen

Lap-See Lam

wurde 1990 in Stockholm, Schweden, geboren und lebt in Stockholm.

Programmiert vom Vorstand der Secession


Kuratiert von

Haris Giannouras

Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Tel. +43-1-587 53 07