Lap-See Lam
11.9. – 22.11.2026
Lap-See Lam, Floating Sea Palace, 2024 (Still), Video, Sound, 26:00. Courtesy der Künstlerin; Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm/Mexico City; Moderna Museet, Stockholm; The Vega Foundation; Studio Voltaire, London; The Power Plant Contemporary Art Gallery, Toronto. Filmstill: Lisabi Fridell/Egerstrand&Blund/Studio Lap-See Lam; Director of Photography: Lisabi Fridell; Musik: Marlena Salonen und Linus Hillborg; Textilarbeit: Kholod Hawash. Copyright Lap-See Lam
Lap-See Lam ist Künstlerin.
Ihre Kunst beschäftigt sich mit Diaspora.
Diaspora bedeutet:
Menschen leben nicht in dem Land, aus dem ihre Familie kommt.
Sie sind verteilt in anderen Ländern.
Lam zeigt Räume, die gespenstisch wirken.
Gespenstisch bedeutet: wie von Geistern heimgesucht, unheimlich.
Diese Räume sind zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Sie sind auch zwischen Erinnerung und Auslöschung.
Auslöschung bedeutet: etwas verschwindet ganz.
Lap-See Lam arbeitet mit 3D-Scans, Animationen, Skulpturen und Installationen.
3D-Scan bedeutet: ein Computer erstellt ein digitales Modell von einem realen Raum.
Animation bedeutet: etwas wird durch Bilder oder Computer bewegt.
Sie fragt: Wie entsteht kulturelle Identität?
Identität bedeutet: Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“
Ein wiederkehrendes Motiv ist das chinesische Restaurant.
Oft zeigt sie es als digitale Rekonstruktion.
Rekonstruktion bedeutet: etwas wird neu aufgebaut, das es nicht mehr gibt.
Diese Orte sind keine echten Restaurants.
Sie sind Behältnisse für Geschichten von Migration, Arbeit und Sehnsucht.
Migration bedeutet: Menschen ziehen in ein anderes Land.
Sehnsucht bedeutet: starkes Verlangen nach etwas, das fehlt.
Ihre Kunst zeigt, wie diese Räume als Archive weiterleben.
Archiv bedeutet: Sammlung von Erinnerungen oder Dingen.
Diese Archive sind instabil und fehlerhaft.
Lap See-Lams Räume zeigen so Verlust und machen Lücken sichtbar.
Die Ausstellung wurde unterstützt von:
Swedish Arts Grants Committee
wurde 1990 in Stockholm, Schweden, geboren und lebt in Stockholm.
