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John Smith
Being John Smith
12.9. – 16.11.2025

John Smith, Being John Smith, 2024 (Videostill), HD-Video, 27 Min. 

John Smith, Being John Smith, 2024 (Videostill), HD-Video, 27 Min. 

In der Ausstellung zeigt der Künstler John Smith drei Filme, Fotos und Objekte. 

Man sieht zum Beispiel: Bilder von ihm und seinem Urgroßvater in Werkstätten. 

Es gibt Kleiderbügel und Tische aus Büchern. 

 

Die Ausstellung heißt: Being John Smith.

Das ist Englisch und wird so ausgesprochen: Bih-ing Dschonn Smiff.

Auf Deutsch heißt das: „John Smith sein“.

In England gibt es den Namen „John Smith“ sehr oft. 

Ungefähr 30.000 Menschen heißen so. 

Das ist ein Problem,

wenn man etwas Besonderes sein will.

 

„Being John Smith“ heißt ein Film von John Smith aus dem Jahr 2024. 

Der Film erzählt von John Smiths Leben. 

Es geht um seine Schulzeit,
Arbeit,
Krankheit 
und Politik.

Der Film besteht aus Bildern,
Stimme und Text. 

In dem Film denkt John Smith über die Kunst und das Leben nach. 

Der Film ist ernst und lustig. 

 

Die Filme von John Smith zeigen oft sein Leben und seine Umgebung.

Im Film Being John Smith sieht man manchmal Häuser mit komischen schwarzen Dächern. 

Die Häuser stehen in Hackney.

Das ist im Osten von London in England.

Dort wohnt der Künstler.

Hackney war lange ein Viertel für Arbeiter*innen. 

Jetzt ziehen reiche Menschen dahin. 

Sie kaufen Häuser und machen sie neu. 

Die Dächer der Häuser sind dann mit schwarzen Planen bedeckt.

 

Der Film Dad’s Stick ist aus dem Jahr 2012. 

Dad’s Stick ist Englisch. 

Man spricht es so aus: Däds Stick.

Das bedeutet auf Deutsch: Papas Stock.

John Smith hat den Film für seinen Vater gemacht.

Im Film geht es um Erinnerungen und Zeit. 

Smith zeigt Werkzeuge seines Vaters.

Ein Werkzeug davon ist ein Stock. 

Sein Vater hat den Stock benutzt, um Farbe zu rühren. 

Ein Ende des Stocks ist abgeschnitten.

Man sieht viele Schichten mit Farbe.

Die Schichten sind wie Ringe von einem Baum. 

Sie zeigen über 50 Jahre Geschichte.

 

Der Film The Black Tower wurde in den Jahren 1985 bis 1987 gemacht.

The Black Tower ist Englisch.

Es wird so ausgesprochen: Sä Bläck Tau-er.

Das bedeutet auf Deutsch: Der schwarze Turm.

Der Film ist manchmal abstrakt und manchmal gegenständlich.

Abstrakt bedeutet: Es sind keine Figuren oder Dinge zu erkennen.

Gegenständlich bedeutet: Wir erkennen Figuren oder Dinge.

In dem Film werden Farben langsam zu Gegenständen.

Eine Stimme erzählt von einem Mann.

Der Mann denkt, ein Turm läuft hinter ihm in London her.

Die Geschichte ist lustig und unheimlich.

Der Mann kann am Ende nicht mehr sagen, was echt ist und was nicht echt ist.

 

In der Zeit um 1970 wollte Smith das Kino anders machen.

Er wollte zeigen, dass Abstraktes und Gegenständliches verbunden sind.

Er lernte am Royal College of Art.

Das ist eine Schule für Künstler*innen.

Er arbeitete mit der London Film-Makers’ Co-operative zusammen.

Die London Film-Makers’ Co-operative war eine Gruppe von Filmemacher*innen.

Smith mochte damals schon Klänge und Worte.

Er wollte zeigen, wie Klänge Bilder im Kopf machen können.

Smith nutzt Bild, Ton und Text auf eine besondere Art.

Bild, Ton und Text passen nicht immer zusammen.

 

Am Ende von Being John Smith sieht man 40.000 Menschen.

Sie singen bei einem Konzert der Musikgruppe Pulp.

Das Lied heißt "Common People" und ist von 1995.

Common People ist Englisch. 

Man spricht es so aus: Kommen Piepel

Das bedeutet auf Deutsch: Ganz normale Menschen.

Die Gruppe zeigt Gemeinschaft und die Kraft der Kunst.

Sie bringt zum Nachdenken über Zusammenhalt.

Screening

Filme von John Smith im Österreichischen Filmmuseum

Samstag, 13. September, 18 und 20:30 Uhr

Der Künstler ist da.

 

In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum

Video

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Künstler*innen
John Smith

geboren 1952 in Walthamstow/London, UK, lebt in London, UK

Programmiert vom Vorstand der Secession

Kuratiert von
Jeanette Pacher

Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Tel. +43-1-587 53 07