Beaux Mendes
4.12.2026 – 21.2.2027
Beaux Mendes ist Künstler*in.
Mendes arbeitet mit Malerei.
Für Mendes ist Malerei ein Ort des Übergangs.
Übergang heißt: etwas verändert sich, es bleibt nicht fest.
Die Bilder sind manchmal abstrakt.
Abstrakt bedeutet: nicht gegenständlich, ohne klare Formen.
In anderen Bildern erscheinen Figuren, verschwinden aber auch wieder.
Die Malerei von Mendes zeigt nicht einfach das Sichtbare.
Es geht darum, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Also Dinge, die normalerweise verborgen bleiben.
Auch die Bildträger sind wichtig.
Bildträger bedeutet: das Material, auf dem gemalt wird.
Zum Beispiel Leinwand, Holz oder Pergament.
Mendes kratzt oder wischt die Farbe weg.
So wird die Struktur des Bildträgers sichtbar.
Das wirkt unvollständig und gespenstisch.
Mendes beschäftigt sich mit europäischer und amerikanischer Malerei.
Dazu gehört die Landschaftsmalerei und die Pleinair-malerei.
Pleinairmalerei bedeutet: draußen in der Natur malen.
Diese Malerei ist oft verbunden mit Kolonialismus.
Kolonialismus bedeutet: Länder erobern und ausbeuten.
Mendes reist an verschiedene Orte, zum Beispiel:
den Angeles National Forest in Kalifornien oder den Schwarzwald in Deutschland.
Dort denkt Mendes kritisch über Landschaften nach.
Die Werke zeigen: Landschaft ist mit Macht, Ausbeutung und Herrschaft verbunden.
Herrschaft bedeutet: Kontrolle und Macht über andere.
Die Malereien von Mendes laden ein, anders über Land, Erinnerung und Formen nachzudenken.
So wird die Landschaftsmalerei erneuert.
Sie zeigt Möglichkeiten für Veränderung und neue Beziehungen.
In der Secession zeigt Mendes neue Arbeiten.
Einige sind während eines Aufenthalts in Wien entstanden.
Zu sehen sind Malerei, Skulpturen und auch figürliche Werke.
Figürlich bedeutet: es sind erkennbare Körper oder Dinge dargestellt.
wurde 1987 in New York, USA, geboren und lebt in Los Angeles, USA
