menü
/ /
Close
Previous Next
Zoom in Zoom out

Onyeka Igwe
12.6. – 30.8.2026

Onyeka Igwe, A Repertoire of protest (No Dance, No Palaver), 2023, Ausstellungsansicht, MoMA PS1, New York. Foto: Steven Panecassio

Onyeka Igwe, A Repertoire of protest (No Dance, No Palaver), 2023, Ausstellungsansicht, MoMA PS1, New York. Foto: Steven Panecassio

Onyeka Igwe ist Künstlerin.
Sie arbeitet mit kolonialen Archiven.
In einem Archiv werden Dokumente, Fotos oder Filme gesammelt.

Kolonial bedeutet: 

Menschen aus Europa haben andere Länder erobert und ausgebeutet.

 

In ihrer Kunst macht Igwe scheinbar lebloses Material lebendig.
Beispiele sind alte Filmrollen, bürokratische Akten oder Tonaufnahmen.

Ihre Arbeit untersucht das, was aufgeschrieben wurde.

und das, was vergessen wurde.
Sie zeigt, dass vieles, was unterdrückt wurde, doch noch da ist.

Igwe zeigt Geschichte neu.
Nicht als einfache Erzählung von Anfang bis Ende.
Sondern als ein umkämpfter Ort.


Dort ist koloniale Gewalt nicht vorbei.
Sie erscheint an neuen Orten.

 

Ihre Kunst gibt keine klare Lösung.
Sie macht das Archiv zu einem Ort des Unbehagens.
Unbehagen bedeutet: ein unsicheres, unangenehmes Gefühl.

So wird Wissen körperlich spürbar und instabil.
 

Für Igwe ist Forschung eine ethisch-poetische Praxis.
Ethisch bedeutet: mit Fragen von richtig und falsch.
Poetisch bedeutet: mit Sprache und Bildern, die künstlerisch wirken.




Künstler*innen
Onyeka Igwe

 wurde 1986 in London, UK, geboren und lebt in London.

Programmiert vom Vorstand der Secession

Kuratiert von
Jeanette Pacher

Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Tel. +43-1-587 53 07