Close-up – GUSTAV KLIMT ~ GERWALD ROCKENSCHAUB – Plattform
Ein Projekt der Secession, des Bundesdenkmalamtes und der Akademie der bildenden Künste Wien

23. März – 4. November 2012 verlängert bis 7. April 2013


Secession 2012, Foto: Wolfgang Thaler
Secession 2012, Foto: Wolfgang Thaler

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VORSCHAU

SUSAN PHILIPSZ
Herbst 2013
Friesraum

Seit den späten 1990er-Jahren entwickelt die schottische Künstlerin Susan Philipsz Soundinstallationen. Ohne instrumentale Begleitung singt die Künstlerin ihre Interpretationen von alten Folkballaden, Arbeiterliedern, Film- und Popsongs. Immer sind Susan Philipsz’ Arbeiten ortspezifisch, sie reflektieren Geschichte und Geschichten sowie akustische und musikalische Aspekte eines Ortes oder Ausstellungsraumes. Sie interessiert vor allem die psychische Wirkung von Musik – welche Erinnerungen und Emotionen Lieder assoziativ zu evozieren vermögen und wie Musik die Wahrnehmung eines Raumes beeinflussen kann.

Philipsz’ Soundarbeiten sind für öffentliche Räume konzipiert. „Lowlands“ (2010), drei a capella-Versionen eines alten schottischen Liedes ertönten beispielsweise unter drei Brücken in ihrer Heimatstadt Glasgow. Für diese Arbeit erhielt Philipsz 2010 den Turner Prize. 2011 konzipierte die Künstlerin mit „Surround Me“ einen Liederzyklus für die an den Wochenenden ausgestorbene City of London. Ihr Interesse an der räumlichen Komponente von Sound findet in Mehrkanalaudioinstallationen Ausdruck, mit denen die Künstlerin die räumliche Wahrnehmung des Klangs präzise manipulieren kann.

Geboren 1965 in Glasgow, lebt und arbeitet in Berlin.



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Tamara Schwarzmayr
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